Moin,
die goldenen Grundregeln gibt es schon seit längerem auf der IRG-Nord-Seite -
Regenbogenfisch-FAQ, ich habe versucht, alles
anfängergerecht und
kurz im Sinne der Expertise der IRG zusammenzufassen, ohne dabei zu allgemein zu werden. Wer Anregungen zu Umformulierungen/Ergänzungen hat, kann mir gerne per email schreiben - oder wir machen unter IRG-internes dazu einen eigenen Thread auf.
Um zum Energiesparbecken zurückzukommen:
Das Auge passt sich rasch den veränderten Lichtverhältnissen an, deshalb kann ein Blick ins Energiesparbecken genauso hell
vorspiegeln, wie bei direktem Sonnenlicht. Diejenigen, bei denen zeitweise auch Sonnenlicht ins Becken fällt, wissen das
jede künstliche Beleuchtung dagegen alt aussieht. Da praktisch jeder einen Belichtungsmesser (an der Kamera) hat, kann man leicht feststellen, das zwischen verschiedenen künstlichen Beleuchtungen und Sonnenlicht mehrere Größenordungen liegen. Auch im tropischen Schatten ist es heller. (Sonnenlicht erreicht die Helligkeit von bis zu 120.000 Lux (in den Tropen), im Schatten 10.000 Lux und im beleuchteten Zimmer ca. 300 Lux.) Das ein Video heller aussieht als ein anderes, bedeutet nur das es reichlicher bzw. richtig belichtet wurde und steht nicht in direktem Zusammenhang mit der Stärke der ursprünglichen Beleuchtung! (nur bei gleicher Blende, Empfindlichkeit des Chips, etc.) Also: im Biotop (auch im Schatten) ist es praktisch immer heller als im AQ.
Ich wundere mich ein wenig über die Licht-Diskussion, denn es ist doch allgemein bekannt, das etwas Sonnenlicht (besonders morgens) das Wohlbefinden aller Regenbogenfische fördert (erhöhte Balzbereitschaft)? Meine pers. Meinung ist, das man es mit dem Licht so halten sollte, wie bei der räumlichen AQ-Strukturierung auch: Abwechslung! Also beides im AQ anbieten, helle Lichtinseln
und dunkle Ecken.