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gerBa

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1

Friday, July 31st 2009, 9:08am

Ist die Fischtuberkulose auch temperaturabhänig?

nach den Erfahrungen, die ich zur Zeit mit meinen Regenbogenfischen mache, gehe ich davon aus, daß die Fischtuberkulose von der Höhe der Wassertemperatur abhänig ist? Die Regenbogenfische habe ich als Jungfische bekommen und ohne Verluste bis Anfang Juli aufgezogen :rolleyes: . Meine Wasserbedingungen sind dGH.: 23°, KH.: 11°, Temp.: 22-24°C, pH.:7,7-8,2, Nitrit 0,05 - 0,1 mg/l und Nitrat nicht nachweisbar.
Wasserwechsel wöchentlich ca. 30 - 40 %. Filterreinigung (Doppelfilter). Vorfilter alle zwei Wochen, Hauptfilter einmal im Monat.
Frostfutter: Mückenlarven (weiße, schwarze, rote), Mysis, Wasserflöhe, Artemia. Fütterung täglich Trockenfutter Elos alle zwei Tage.
Ein bis zweimal Lebendfutter pro Woche aus einer 200l Wanne (dann kein Frostfutter) und 1000 l Plastikbecken.
Beilage Wasserlinsen an der Oberfläche.

Das Frostfutter und Lebendfutter wird mit Leitungswasser gespült.

Obwohl ich abwechslungsreich füttere und das Wasser sauber halte kommt es halt bei einem Regenbogenfisch zu einem offenen Geschwür :( . In einem Zeitraum von drei Wochen bekommen zwei weitere Regenbogenfische anomalien :( . Heute werde ich alle erkrankten Tiere aus dem Artenbecken mit viel Pflanzenwachstum (gar nicht so einfach) versuchen zu fangen, damit nicht weitere Tiere angesteckt werden. Das Auftreten der Geschwüre steht in enger Verbindung mit der Wassertemperaturerhöhung die in diesem Zeitraum einen Spitzenwert von 29 °C erreichte, zusätzlich kam es zur erhöhten Algenvermehrung in meinen Becken. da wir die Aquarien im Dachausbau stehen haben steigt die Wassertemperatur im Sommer durch die Erwärmung der Aussenluft stark an.

Daraufhin kontaktierte einige IRG-Mitglieder und Sie meinen auch, dass die Geschwürbildung temperaturabhänig sein könnte.

Einige Regenbogenfischhalter meinten ich sollte kein Frostfutter mehr füttern (nur noch Trockenfutter) und eine UV-Lampe anschließen. Das
möchte ich eigentlich *nicht.*

Eure Meinung wäre mir persönlich von großem Interesse.

Alles Gute

Gerd[/color]

Dirk

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2

Friday, July 31st 2009, 9:32am

Hallo,

Quoted

nach den Erfahrungen, die ich zur Zeit mit meinen Regenbogenfischen mache, gehe ich davon aus, daß die Fischtuberkulose von der Höhe der Wassertemperatur abhänig ist ?( .
(...) Einige Regenbogenfischhalter meinten ich sollte kein Frostfutter mehr füttern (nur noch Trockenfutter) und eine UV-Lampe anschließen. Das
möchte ich eigentlich *nicht.*


einige Gedanken zu dem Thema:

Wenn es wirklich Fischtuberkulose (Mycobacteriosis) ist, dann sind wahrscheinlich alle Fische infiziert. (Regenbogenfische scheinen dafür besonders anfälig zu sein) Dann bleibt letztendlich konsequenterweise nur die Auflösung des Aquariums, Vernichtung der Fische und Pflanzen und Desinfektion (mit einem starken Desinfektionsmittel) des Beckens, Bodengrundes und aller Geräte (Netze etc.). Zunächst sollte man vor einem solch radikalen Schritt natürlich ganz sicher sein, und die Entwicklung zunächst (evtl. über mehrere Monate) beobachten bzw. vom Fischtierarzt diagnostizieren lassen (ohne andere Becken zu infizieren, also kein Umsetzen von Fischen, Pflanzen, Benutzung von Fangnetzen für mehrere Aquarien etc.) Eine Behandlung der ausgebrochenen Krankheit gibt es nicht!

Andererseits findet man Mycobakterien praktisch überall (sogar in manchen Trinkwassersystemen). Die Ergebnisse einiger Studien weisen sie in sehr vielen (den meisten!) Aquarien nach (z.B. im Bodengrund, günstige Bedingungen scheinen hohe Temp. >28°C, niedriger pH und niedrige gelöste Sauerstoffkonz. zu sein) ohne das die Fische gleich alle erkranken. Als Prävention (= Verhinderung des Ausbruchs der Krankheit) ist also sinnvoll: gute Wasserhygiene (Wasserwechsel), Mulm absaugen (möglichst ohne ihn aufzuwirbeln), Stress vermeiden. Stress kann alles mögliche sein: hohe Temp., schlechtes Wasser (z.B. schon geringe Nitritkonz.), hohe Besatzdichte, unpassende Begleitfische, Umsetzen/Fangen von Fischen, einseitiges (fettes) Futter, zu viel Futter, hohe Bakterienbelastung etc...... eine unterstützende Massnahme kann auch der Einsatz von UVC-Geräten sein. Als alleinigen Einsatz (um die Folgen anderer "Fehler" zu "heilen" ist das nicht sinnvoll.)

Zur Abhängigkeit von der Wassertemperatur gibt es meiner Meinung nach 2 Effekte:
1) die Mycobakterien vermehren sich relativ langsam (im Vergleich zu Bakterien). Allerdings gilt auch hier: sie vermehren sich bei höherer Temperatur (meist ist dann auch gleichzeitig der gelöste Sauerstoffgehalt niedriger) schneller
2) zu hohe Temperaturen bedeuten gleichzeitig Stress für die Fische, die damit "anfälliger" werden, insbesondere wenn die Temperatur schnell ansteigt.
Grüße,
Dirk

gerBa

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3

Friday, July 31st 2009, 9:33am

Hallo,

Ich sehe das auch so wie Du es geschrieben hast, aber eine komplette Vernichtung und Desinfektion werde ich zuerst einmal nicht durchführen, ich warte ab was weiter passiert. Radikalmaßnahmen können noch immer durchgeführt werden.
Vor ein paar Jahren hatte ich ein ähnliches Auftreten von Geschwüren bei meinen gekauften Schmetterlingsbuntbarschen. Hier kam es aber nicht zum Totalverlust. Die Schmetterlingsbuntbarsche wurden von mir aus dem Becken geholt und entsorgt, aber die anderen Fische wie Saugwelse, Salmer wurden trotzdem alt.
Also Hoffnung ist vorhanden.

Alles Gute

Gerd

Rainbow

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4

Friday, July 31st 2009, 10:40pm

Hallo

Die Fischtuberkulose ist nur in sehr wenigen Fällen für die Bildung von Geschwüren verantwortlich. Meist sind ander Umstände dafür verantwortlich. Stress, schlechte Wasserqualität oder wie im Sommer zu warme Temperaturen können die Ursache sein. Auch bei mir treten im Sommer immer wieder mal solche Tiere auf. Sie hatten alle kleine Wunden in denen sich Erreger einnisten können. In den meisten Fällen (etwa 96%) fanden wir Spironucleus. Die sind mit mehr oder weniger Erfolg behandelbar.

Gruß Micha

gerBa

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5

Saturday, August 1st 2009, 8:19am

behandelbar?

Hallo Micha,

danke für deine Antwort, findest Du denn die Wasserwerte in Ordnung, oder spielt die extreme Härte in 23° eine Rolle?
wie kann man denn die Fische behandeln?

Wir hatten uns auch einmal kurz auf der JHV in Bayern unterhalten. Da hatte ich versucht von Dir Aponogeton für mein Wasser von Dir zu bekommen.

Alles Gute

Gerd

Rainbow

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6

Saturday, August 1st 2009, 6:21pm

Spironucleus lassen sich mit Spirohexol von JBL behandeln. Allerdings muß man das Medicament min 50% überdosieren damits wirkt. Manchmal hilft aber auch das nicht mehr und Narben bleiben auch zurück.
Bei den Wasserwerte kann man so nichts sagen. Das kommt immer auf die Arten an. Die meisten M.splendida-Arten mögen solche Werte überhauft nicht. Bei den M.trifasciata ist es geteilt. Wie gesagt das kommt auf die Arten an, aber die Werte liegen schon im oberen Grenzbereich.

Gruß Micha

gerBa

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7

Sunday, August 2nd 2009, 9:58pm

Hallo Micha,

weißt Du welche Melanotaenia Trifasciata - Arten harte Wasser bevorzugen?

Alles Gute

Gerd

Rainbow

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8

Sunday, August 2nd 2009, 10:18pm

Leider nicht. Beim Runningcreek weiß ich das er mit beidem zurecht kommt und Goyder River wollten in meiner weichen Suppe nicht so richtig.

Gruß Micha

Dirk

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9

Monday, August 3rd 2009, 8:41am

Moin,

In der ANGFA-Database sind 38 Fundorte von Melanotaenia trifasciata aufgeführt. Daten zur Wasserhärte der Gewässer sind leider selten eingetragen.
Mittelwert: 25,4°C, min. 19,8 max. 29,8
Mittelwert: 6,5 pH, min. 5,2 max. 8,1

Danach könnten sich für härteres Wasser evtl. besser eignen:

Blyth River: pH 7,6 sl_hard
Goyder River: pH 8,1 soft, 455 µS/cm
Grüße,
Dirk

gerBa

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10

Thursday, August 6th 2009, 7:00pm

Züchtung von M. trifasciata Coen River

Hallo Rainbow,

im Moment bereite ich alles vor um den Coen River nachzuzüchten. Du kennst meine Wasserwerte, unter diesen Bedingungen war es mir möglich praecox zu züchten. Muß ich bei den M. trifasciatat - Arten was spezielles beachten?

Alles Gute

Gerd

Rainbow

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11

Thursday, August 6th 2009, 7:03pm

Einfach versuchen, der Rest ergibt sich :D

gerBa

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12

Thursday, August 13th 2009, 10:50pm

Geschwüre bei den M. Praecox

Hallo,

meine M. Praecox die ich im Zoofachgeschäft gekauft hatte, hatten nach ca. 1 - 2 Monaten Geschwüre. Ca. 40% gingen anschließend ein. Einige blieben bis heute gesund (ca. 8 Monate). Mit den Gesunden züchtete ich Nachwuchs, trotzdem kommt es jetzt auch bei den Nachzuchten immer vereinzelt zu Geschwüren, sobald ich sie vom Zuchtbecken ins 200l Aquarium gebe. Eigentlich müßte es denen ganz gut gehen, aber es ist nicht an dem.
Kann es sein, daß bei dem 200l Becken etwas nicht in Ordnung ist. Die kranken Tiere kann ich auch nur schwer herausfangen, überall Hindernisse durch Pflanzen und Einbauten. Kann man die Tierarznei Spirohexol von JBL auch in das Gesellschaftsbecken geben? Als nächstes werde ich mir eine Osmoseanlage zulegen und das Leitungswasser in diesem Becken veschneiden und die Härte und den pH-Wert dadurch reduzieren.

Gerd

Rainbow

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13

Friday, August 14th 2009, 5:50pm

Medikamente sollten generell da angewendet werden wo ein Infekt vorliegt, somit auch im Gesellschaftsbecken wie bei Dir. Dies sollte man deshalb tun weil einige Erreger auch über Tage am Leben bleiben können. Und somit käme die Infektion wieder zurück.
Es gibt zwei Dinge die man beachten sollte. Unbedingt den Filter reinigen, da gut eingelauffene Filter Medikamente sehr schnell abbauen. Sich an die Dosierung und den Zeitplan halten.
Gruß Micha

gerBa

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14

Saturday, August 15th 2009, 10:01am

Spirohexol von JBL

Hallo Micha,

ich werde mir heute das Mittel gegen den Erreger kaufen. Da ich bei allen Aquarien einen Vorfilter und einen Hauptfilter einsetze wird der Abbau natürlich schnell passieren. Ich kann die Filter für das Aquarium für die Zeit der medikamentösen Behandlung einfach ausschalten und das Aquarium nur über eine Strömungspumpe betreiben. Ich weiß auch, daß man das normaler Weise nicht macht, da die Bakterien im Filter absterben, aber da ich bei allen Aquarien zwei Eheim - Aussenfilter hintereinander geschaltet habe, könnte ich teilweise das aktive Filtermaterial von den anderen Filtern nehmen und austauschen, so daß ich wieder anschließend mit einem teilweise aktiven Filter starten kann. Wie ist dazu deine Meinung?

Gerd

15

Saturday, August 15th 2009, 10:36am

Hallo Gerd



Ich habe mal meinen Innenfilter in einen Eimer gesteckt wärend ich gegen Ichtyo behandelt habe. Allerdings habe ich jeden 2. Tag 80% TWW gemacht.



Du könntest ja den Filter in einem Eimer kurzschließen. Allerdings wird der Erreger doch auch in den Filtern sein was nach einem Neustart des Filters, schreit oder nicht? Ich würd den Filter und Schläuche reinigen und Desinfizieren. Anschließend den Filter neu bestücken und mit hilfe einer Wanne oder sowas schon mal neu animpfen, wären die Behandlung im Becken läuft. So kann er in ruhe Filterbakterien aufbauen und du hast einen etwas vorgefahrenen Filter wenn die Behandlung beendet ist.



gruß und bis nachher Alex
Ich suche folgende Fische:
Rhadinocentrus ornatus "Searys creek"
Pseudomugil furcatus

bin aus der nähe von Aachen.

Rainbow

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16

Saturday, August 15th 2009, 12:18pm

Eigentlich reicht es wenn du die Filter nur gründlich reinigst. Der darin enthaltene Mulm baut das Medikament so schnell ab. Danach geht es etwas langsamer mit dem Abbau. Eine Nachdosierung ist meist erst nach drei Tagen erforderlich.
Gruß Micha

17

Saturday, August 15th 2009, 12:32pm

Oh ich dachte es geht um die Fischtuperkulose!



Der Erreger soll ja ziemlich agressiv sein!



Gruß Alex
Ich suche folgende Fische:
Rhadinocentrus ornatus "Searys creek"
Pseudomugil furcatus

bin aus der nähe von Aachen.

Rainbow

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18

Saturday, August 15th 2009, 12:43pm

So aggressive ist der Erreger gar nicht. Er ist latent überall vorhanden und die Krankheit kommt erst zum Ausbruch wenn ein Tier geschwächt ist. Eine "Seuche" gibts nur wenn man irgendwas bei der Haltung falsch macht. Das gilt übrigens für alle Krankheiten. Der eigentliche Schwachpunkt in diesem Kreislauf ist der Mensch, der da irgendwas vergessen hat zu machen. Denn wer seine Anlage ordentlich pflegt hat sehr selten Probleme.

Gruß Micha

gerBa

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19

Sunday, August 16th 2009, 12:16am

ordentliche Pflege

Hallo Micha,

was die Sauberkeit, Pflege und Futter betrifft, daran kann es nicht liegen, es kann nur an den Wasserbedingungen liegen dGH.: 23°, KH.: 11°, pH.: 7,8 - 8,2 und die hohe Wassertemp.: 28°C. Oder ich habe mir beim Kauf den Erreger direkt mit eingeschleppt. Seltsam ist nämlich, daß dort wo die Praecox in den Becken waren, nur in diesen Becken Geschwüre auftreten, in den anderen Becken sind alle Fische gesund.

Also nix Schwachpunkt Mensch, sondern Schwachpunkt Wasserbedingungen. Ich bin zwar noch nicht lange IRG-Mitglied (3/4 Jahr) aber selbst die erfahrenen Regenbogenzüchter kennen dieses Problem und bei denen ist es auch aufgetreten. Manche benutzen eine UV-Lampe, damit sie die Geschwürbildung damit eindämmen bzw. bis auf null reduzieren.

Was ist eigentlich, wenn man Jungfische bekommt, bei denen während ihrer Aufzucht eine UV-Lampe benutzt wurde und die kommen dann in dein Regenbogenfischbecken ohne UV-Lampe? Werden diese Jungfische nicht sehr schnell Geschwüre bekommen?

Die Wassertemperaturen steigen wir, aber ein Ventilator auf dem Becken hält im Moment die Wassertemp. < 26°C. Eine Osmoseanlage ist bestellt, damit werde ich versuchen die Härte auf < 15° und die KH auf 6 - 8° einzustellen.

Ach ja, vor ca. 15 Jahren hatte ich die gleichen Probleme bei Schmetterlingsbuntbarsche, aber alle anderen Fische blieben im Becken verschont. Meine Nachzuchten Schmetterlingsbuntbarsche hatten diese Geschwüre nicht mehr, aber zu diesem Zeitpunkt hatte ich das Leitungswasser über eine Osmoseanlage laufen lassen und die Härte reduziert.

Das die Praecox so empfindlich sind, damit hatte ich nicht gerechnet. Ich war eigentlich davon ausgegangen, daß die Nachzuchten, durch die Aufzucht im harten Wasser keine Geschwüre mehr bekommen, aber das ist hier nicht der Fall. Im Zuchtbecken hat kein Praecox ein Geschwür, erst im 200l Becken nach ca. zwei Wochen fängt das dann vereinzelt an.

Gerd

Rainbow

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20

Sunday, August 16th 2009, 9:43am

Von UV-Lampen halte ich recht wenig. Die senken zwar den Keimdruck im Becken aber sobald die Fische dann unter andere Bedingungen gestetzt werden gibts Probleme. Die meisten Fische bekommen Krankheiten und da sie vorher keinen Kontakt zu derart Keimen hatten besitzen sie auch kein Imunsystem. Dies führt meist unweigerlich zum Tod. Der Schwachpunkt bei solchen Anlagen ist dann auch der Mensch. Statt auf ein paar Fische im Aquarium zuverzichten und so den Keimdruck zusenken fährt man lieber schwere Technik auf. Ich kenne allerdings auch Anlagen bei denen dass funktioniert. Die gehen aber nicht mit einer übertriebenen Dosis ran, wie sie derweil empfohlen wird. Die geben gerade soviel drauf das noch Keime vorhanden sind.
Mit einer Osmoseanlage kann man natürlich Wasserwerte gut einstellen. Sie hat aber auch noch einen anderen Vorteil. Sie entfernt Stoffe die von den Wasserwerken zugesetzt werden um das Wasser zu stabilisieren. Die sind meist nicht gut für unsere Fische (Warum sollen sie dann eigentlich für uns gut sein :cursing: ) und führen schon das ein oder andere mal zu etwas seltsamen Erkrankungen wie Schleimhautablösungen. Wenn man dann dort nachfragt warum dass so ist heißt es das es sich dabei um Trinkwasser handelt und nicht unbedingt für Lebewesen geeignet ist (wir sind wohl keine Lebewesen :whistling: ).
Ich habe hier Butterweiches Wasser und habe manchmal ähnliche Probleme, da hab ich dann die Vorfilterpatronen zuspät gewechselt. Eine osmoseanlage macht hier keinen Sinn bei 60-120 microsiemens aus der Leitung (Osmosewasser hat 30-70 je nach Ausgangswasser).

Gruß Micha