You are not logged in.

Marco

IRG-Mitglied

  • "Marco" started this thread

Posts: 54

Location: Schauenburg

  • Send private message

1

Tuesday, October 25th 2011, 8:25am

Grundeln

Hallo Leute,

wie sind Eure Erfahrungen mit Regenbogenfischen und Grundeln in einem Gesellschaftsbecken?

Gruß, Marco
----------> Mein Regenbogenfisch-Blog auf www.inornata.de <----------

Tobi

IRG-Mitglied

Posts: 586

Location: Niedersachsen

  • Send private message

2

Tuesday, October 25th 2011, 3:18pm

Moin,

Quoted

wie sind Eure Erfahrungen mit Regenbogenfischen und Grundeln in einem Gesellschaftsbecken?

Ich kann nur positives berichten.
Habe folgende Kombinationen:
- Tateurndina ocellicauda mit M.lakamora, M.nigrans und M.papuae in einem Becken. Klappt wunderbar.

- Mogurnda adspersa mit M.affinis, M.trifasciata Wonga Creek, M.herbtaxelrodi, M.boesemani. Klappt wunderbar

Hab/hatte Mogurnda spec. Fruata mit M.trifasciata Coen-River, C.bleheri, M.parkinsoni, M.parva und M.lacustris. Klappt wunderbar.

Chlamydogobius ranunculus mit Ps.cyanodorsalis. Klappt wunderbar (Achtung: Brackwasser)

Hatte Chlamydogobius eremius mit M.papuae Ps.furcatus. Klappt ebenfalls wunderbar.

Man muss halt nur auf die Größen achten. Eine Tateurndina ocellicauda würde ich nun nicht zu ruppigen G.incisus setzen, die würden die Grundeln sicher irgendwann als Beute ansehen. Aber gerade die großen Mogurnda Arten passen super zu großen RBF.

Marco

IRG-Mitglied

  • "Marco" started this thread

Posts: 54

Location: Schauenburg

  • Send private message

3

Thursday, October 27th 2011, 6:46pm

Danke Tobi. Ich suche noch ein paar Bodenbewohner für mein Becken und bin noch recht unschlüssig was es denn werden soll... Zum Glück eilt es nicht!

Gruß, Marco
----------> Mein Regenbogenfisch-Blog auf www.inornata.de <----------

This post has been edited 1 times, last edit by "Marco" (Oct 27th 2011, 6:57pm)


Noulesa

registrierte Benutzerin

Posts: 2

Location: Wuppertal

  • Send private message

4

Tuesday, November 1st 2011, 10:03pm

Hy,
geht mir Haargenau so :-)

Bin mit den 4 XXL Amano Garnelen schon mal sehr zufrieden, die weden von meinen Diamanten mehr oder weniger ignoriert. Die Garnelen mit den 2 Zebrarennschnecken fressen sehr viel Algenzeugs und Pflanzenreste weg. :thumbup:
1 mal in der Woche füttere ich die Garnelen und muss das Futter über ein Röhrchen auf den Boden lassen, weil die Diamanten vorher alles wegfressen würden.

Bin mal gespannt für was Du Dich entscheidest.

Mir gefallen ja Grundeln die nicht so ein großes Maul haben. Was hällst Du von Pastellgrundeln? Die schwimmen aber eher und bleiben nicht am Boden, oder :?:

Ahoi
Noulesa

Marco

IRG-Mitglied

  • "Marco" started this thread

Posts: 54

Location: Schauenburg

  • Send private message

5

Wednesday, November 2nd 2011, 10:42am

Hallo Noulesa,

es geht mir gar nicht so sehr um die Futterreste- und Algenpolizei (für die ist gesorgt) sondern in erster Linie um Haltungs- und, in zweiter Linie, ästhetische Aspekte. Ich habe keine Lust Grundeln rein zu setzen um sie dann nach einiger Zeit tot aus dem Wasser zu fischen, weil sie kein Futter ab bekommen oder gemobbt werden. Die Ästhetik ist das nächste Problem. Ich suche Fische, die die untere Region des Beckens bewohnen. Die mittlere und obere Region gehört den Regenbogen. Deswegen fallen einige Grundeln schon mal weg. Wenn mir dann auch noch von anderer Seite von Grundeln (Im Becken mit RBF) abgeraten wird, wird die Luft immer dünner für diese schönen Tiere.

Deswegen noch einmal mein Aufruf: Wie sind eure Erfahrungen mit (größeren) Regenbogenfischen und Grundeln im Gesellschaftsbecken? Ich bin sehr interessiert mehr Informationen zu dem Thema zu bekommen.

Gruß, Marco

P.S. Wie groß sind denn Deine Amano-Garnelen, dass Sie XXL sind...? Passen die notfalls noch in eine Pfanne... :D (Die Frage: Kann man die essen? bekomme ich häufig von Freunden gestellt...)
----------> Mein Regenbogenfisch-Blog auf www.inornata.de <----------

Gerd

IRG-Mitglied

Posts: 397

Location: Langerwehe

  • Send private message

6

Wednesday, November 2nd 2011, 4:26pm

Grundeln + Regenbogen

Hallo Marco,

ich habe keine guten Erfahrungen gemacht, was das Zusammenleben der Grundeln mit Regenbogen betrifft, aber bei Tobi geht es ja.

Dirk

RFF-Team

Posts: 622

Location: bei Bremen

  • Send private message

7

Friday, November 4th 2011, 9:12am

Moin Marco,

ich kann nur was über (die meistens freischwimmenden) T. ocellicauda sagen. Allein im Becken lassen sie sich sehr viel Zeit mit dem Fressen, aber zusammen mit (auch größeren) Regenbogenfischen (Rückzugsmöglichkeiten in Javamoos) lernen sie sehr schnell und bekommen auch ihren Teil ab, besonders wenn die Tagesportion auf einen Schlag ins Becken geworfen wird. Wahrscheinlich fressen sie auch einen großteil der (nahrhaften) RBF-Eier. Zusammen mit Blauaugen oder kleineren Fischen mit längeren Flossen knabbern einzelne Tiere bei mir manchmal an deren Flossen, dann weiss ich, das ich mal wieder etwas mehr und tierisches füttern sollte bzw. die Störenfriede umsetze.
Grüße,
Dirk

8

Friday, November 4th 2011, 10:08pm

Hallo

Mit Regenbogenfischen hatte ich schon einige Grundeln zusammengehalten und eigentlich keine schlechten Erfahrungen gemacht.

Am besten scheinen sich die Hypseleotris compressa in die RBF-Horde zu integrieren. Die gehen ans gleiche Futter wie die Regenbögen und können auch sehr agil reagieren.

Weiter kann ich aber auch Mogunrda mogurnda sowie M. adspersa empfehlen. Bei mir waren die M. mogurndas die forscheren Tiere und man muss auf junge Fische (kleiner 3-5 cm) aufpassen, weil sie gerne als Futter genommen werden. Ebenso gerne haben sie Amano-Garnelen! Auch haben sie den Ruf als Flossenzupfer und es kann vorkommen, dass sie den Regenbogenfischen an die Flossen gehen; ob aus Versehen bei der Fütterung oder beim Nachstellen konnte ich nicht klären. Anders waren bei mir die M. adspersa. Sie sind zurückhaltender und leben auch deutlich versteckter. Aber im Aquarium überleben auch recht kleine Fische, obwohl die grösste Grundel etwa 15 cm misst. Der Fütterung der Mogurndas schenke ich besondere Beachtung, da sie zu langsam sind. Ich gebe ihnen wöchentlich in kleine Stücke geschnitte Dorschfiletstückchen oder auch (im Lebensmittelgesch gekaufte...) Garnelen, die ich ebenfalls in so grosse Stücke schneide, dass sie zu gross für die Regenbogenfische sind. Manchmal gebe ich auch eine ganze Futtertablette ins AQ. Das ist ein schöner Anblick, weil Action ins Becken kommt; aber spätestens nach zwei Minuten hat sich eine adspersa die Tablette ergattert.

Auf die Vergesellschaftung von Chlamydogobius-Arten mit Regenbogenfischen würde ich verzichten.

Viele Grüsse
Peter

Silke

RFF-Team

Posts: 286

Location: Hamburg

  • Send private message

9

Saturday, November 5th 2011, 12:19pm

Hallo Marco,
ich habe 2 Mogurnda spec. fruata zusammen mit div. großen Regenbogenfischen seit ca. 3 Jahren zusammen in einem großen Aquarium. Die Beiden waren ein Geschenk von Bernd T. und sind jetzt gut 15 cm groß.

Die M. sp. fruata`s sind im Vergleich zu den Regenbogenfischen zu langsam um an kleines Futter zu kommen. Mückenlarven, Flöhe etc. sind als Futter im Grunde schon zu klein und werden auch nicht mehr wirklich als Beute angesehen. Da wird eher an der Futterklappe gewartet ob es nicht noch einen Extra-Grundel-Snack gibt, was dann öfter mal Regenwürmer, Kellerasseln oder auch mal Spinnen die sich ins Haus verirrt haben sind. Alle bisher ausprobierten Insekten werden gern genommen.

Damit es den Grundeln nicht langweilig wird und sie sich auch selbst versorgen können, sind Macrobrachium sp. assamense (Ringelhandgarnelen, friedliche Variante) als Futtertiere im Aquarium. An der Population kann man immer gut sehen ob die Grundeln hunger haben und mehr Zusatzfutter brauchen oder nicht. Dann schwimmen auch noch Korallenplatys im Aquarium, die sind recht schnell und entkommen den Grundeln meistens, so das sich bisher die Platys noch immer als kleine Gruppe im Aqurium halten können. Unvorsichtige ausgewachsene Platymännchen werden schnell mal zwischendurch verspeist.

Die Grundeln sind völlig problemlos in der Pflege aber sehr neugierig und das ist nicht immer gut. Wasserwechsel mit offenen Schläuchen geht überhaupt nicht und bei allem anderen muss man auch vorsichtig sein um nicht mal eine Grundel zu plätten. Dann ist zu erwähnen, das die Grundeln wirklich alles ins Maul kriegen, auch wenn sie das Futter vorher "falten" müssen. Wenn sie es wirklich nicht ins Maul bekommen, wird solange rumgebissen bis sie es endlich klein bekommen. Die sind nicht zimperlich was Futter angeht und echt gute Jäger, außerdem auch ziemlich klever im Vergleich zu Regenbogenfischen. Das Verhalten ist sehr interessant und eine echte Bereicherung im Aquarium. Wenn man sich ein wenig Mühe gibt und auf die Bedürfnisse eingeht kann man viel Spaß mit den Grundeln haben.

LG
Silke

Marco

IRG-Mitglied

  • "Marco" started this thread

Posts: 54

Location: Schauenburg

  • Send private message

10

Tuesday, November 8th 2011, 7:29pm

Hallo Leute, erstmal vielen Dank für die Antworten.

Wie mir scheint, ist meine Skepsis gegenüber diesem Thema nicht unbegründet. Die einen Grundeln werden zu groß, die anderen bleiben zu klein, andere wiederum zupfen an Flossen... Mein Problem ist ,dass ich nicht so viele Becken zur Verfügung habe und somit eigentlich auch keinen Raum für Experimente mit diesen Arten. Ich denke ich werde auf eine Kombination zurückgreifen, die "kampferprobt" und die Gefahr von Ausfällen somit minimal ist.

Mehr dazu in ein paar Monaten :thumbup:

Grüße, Marco
----------> Mein Regenbogenfisch-Blog auf www.inornata.de <----------

Mako

registrierter Benutzer

Posts: 27

Location: Tirol

  • Send private message

11

Wednesday, December 21st 2011, 3:17pm

Hi Marco,

Ich halte Tateurndina ocellicauda mit Ps. gertrudae. Das geht in den allermeisten Fällen gut, denn selbst wenn die Grundeln mal einen Grant auf die Blauaugen schieben (seltenst), sind sie meistens trotzdem nicht schnell genug, um ihnen an den Flossen zu zupfen. Ein einziges Blauauge hat sich mal erwischen lassen und ist an der Verletzung dann erlegen, da die Schwanzflosse verletzt wurde und es nicht mehr richtig schwimmen konnte. Das lag daran, dass ich aufgrund eines Algenproblems eine ganze Zeit sehr wenig gefüttert habe (nur jeden zweiten Tag) und die Grundeln offenbar ausgehungert waren. Wenn man aber ausreichend füttert, kommt es nie zu Streitereien und es vertragen sich beide Arten sehr gut.

This post has been edited 1 times, last edit by "Mako" (Dec 22nd 2011, 9:33am)


Uschi

registrierter Benutzer

  • Send private message

12

Tuesday, December 27th 2011, 11:21am

Hallo Marco,
hat sich bei deinem Grundelwunsch etwas getan?.
Ich habe einen Besatz von 6 A.nesolepis 4w und 2m in einem 240L Becken, diese Grundeln sind sehr friedlich, ich habe sie als Jungtiere bekommen und sie haben sich sehr gut entwickelt.
In der Mitte schwimmen seit neuestem mit den Keilfleckbarben 10 M.praecox die praecox mischen den mittleren Teil positiv auf. Meine Grundeln halten sich vorwiegend im unteren Bereich auf, sind aber auch mal weiter oben in den Pflanzen, auf den Wurzeln und Steinen zu entdecken, vor allem wenn meine drei Guppy Weibchen gelaicht haben.
Ansonsten leben die Grundeln sogar Seite an Seite mit den Red Fire Garnelen.
Freundliche Grüße Uschi

Marco

IRG-Mitglied

  • "Marco" started this thread

Posts: 54

Location: Schauenburg

  • Send private message

13

Tuesday, December 27th 2011, 6:49pm

Hallo Uschi,

ich werde erst einmal keine Grundeln in mein neues Becken setzen, da mir von verschiedener Seite davon abgeraten wurde. Außerdem habe ich 10 L144 Welse in meinem Aufzuchtbecken, die ja auch ein Zuhause brauchen. :thumbup:

Gruß, Marco
----------> Mein Regenbogenfisch-Blog auf www.inornata.de <----------