Hallo Andrea
Eigentlich nicht, wenn man die wichtigste Grundregel beachtet: Die Wasserhygiene einhalten. Regenbogenfische neigen bei schlechter Haltung schon einmal zur Geschwürbildung, was aber nicht gleichzusetzen ist mit Fischtuberkulose. Wer sich für Regenbogenfische entscheidet sollte bedenken das man regelmäßig Wasserwechseln muß. Mindestens ein Drittel die Woche, bei manchen Arten reicht auch die Hälfte alle zwei Wochen.
Damit die Freude bleibt sollte man sich hier unbedingt das richtige Werkzeug beschaffen, weil 10 Eimer Wasser schleppen bei einem 200-Liter-Aquarium ist auf Dauer schon lästig und macht irgendwann keinen Spass mehr. Für den Mulm reicht es einmal im Monat mit dem Eimer zuarbeiten. Für den Rest sollten zwei Schläuche reichen, einer zum Ablassen und einer zum Befüllen. Die nötige Technik dazu gibts in jedem Baumarkt.
Viele nehmen an das es sich bei den Geschwüren um Fischtuberkulose handelt. Bei einigen Arten ist das auch der Fall. Vorallem Melanotaenia praecox aus dem Handel sind sehr oft damit befallen. Die meisten Geschwüre entstehen durch schlechte Wasserhygiene und kleine Verletzungen. Vor allem die großen M.trifasciata hatten bei mir mit Geschwüren zu kämpfen. Es war aber nie Fischtuberkulose. Im Jahr habe ich in meiner großen Anlage vieleicht 10-15 Ausfälle durch Geschwüre. Das sind etwa 5%
Tante Google weiß auch nicht immer alles und was so in manchen Foren danieder geschrieben wird hat mit der Realität oft nichts zu tun.
Gruß Micha