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Tuesday, June 2nd 2009, 8:57pm

Wertvolle Tips für die Aquarienfotografie (Retroadapter)

Hallo Hobbyfotografen,

bei einem Gespräch mit Grundelfan kamen wir auf das Thema Aquarienfotografie und er erzählte mir, das er einen Retroring bestellt habe, um endlich gute Makrofotos machem zu können. Er nannte mir den Link: " Traumflieger.de ". Zu Hause angekommen wurde sofort im Internet nachgeschaut. Es wurden die Infos herausgesucht und viel gelesen. Mit dem Ergebnis, ich habe auch einen Retroadapter und ein paar andere Dinge bestellt. So habe ich für wenig Geld die Möglichkeit gute Makrobilder zu machen. Während eines Telefongesprächs mit dem Besitzer, nannte er mir einen Link:
" Retroadapter.info " . Hier werden wertvolle Tips und Tricks genannt.
Ihr solltet den Link anwählen und wenn ihr gute Tips findet, sie ruhig im Forum nennen. Somit kann man viel Zeit beim Suchen sparen.

Viel Spaß beim Stöbern.

furcatus

Jeronimo

IRG-Mitglied

Posts: 31

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Tuesday, June 2nd 2009, 9:56pm

Liebe Hobbyfotografen und Regenbogenfans,

ein Retroadapter ist eine gute Möglichkeit mit Hilfe eines z.B. Kit-Objektivs in Vergrößerungsbereiche jenseits von 1:1 vorzustoßen. Dies ist interessant beim Arbeiten mit möglichst immobilen Motiven in Kombination mit einem Stativ. Der Preis für die Vergrößerung jenseits des 1:1 -Maßstabes ist die sehr geringe Schärfentiefe.

Geht es Dir darum gute Fisch und Aquarienbilder machen zu können, denke ich, daß Du mit einem Retroadapter für diese Zwecke nicht gut bedient bist !!! - Hast Du wirklich vor gute Aquarienfotografie zu betreiben wirst Du um ein gescheites Makroobjektiv ( und ein oder mehrere möglichst entfesselte Blitze ) nicht umhin kommen. Hinsichtlich der geringen Schärfentiefe ist diese schon bei der Aquarienfotografie mit Hilfe eines Makroobjektives ein Hemmnis. In der Praxis ist es eher so, daß von zwei hintereinander schwimmender Fische meist nur ein Fisch im Tiefenschärfebereich liegt und der Zweite schon unscharf ist - mit ein wenig Glück möglichst der Hintere ;) . Um überhaupt scharfe Bilder zu bekommen muß man also möglichst mit kleiner Blende arbeiten, um den Schärfentiefebereich möglichst tief/groß zu halten - und dazu braucht man Licht, viel Licht. Je kleiner die Blende, umso größer der Schärfentiefebereich, aber umso mehr Licht wird benötigt.




Trotz Blende 19 ist der hintere Fisch 1,5 cm hinter dem Vorderen aufgrund der geringen Schärfentiefe unscharf.

Fazit: Mit einem Retroadapter gelingt es mit Hilfe "günstiger Kit Objektive" in Makrobereiche jenseits von 1:1 vorzudringen- aufgund der extrem engen Schärfentiefe ist diese Kombination meiner Meinung nach jedoch nicht geeignet um "klassische Fischbilder" zu machen.

Wer sich mehr für Aquarienfotografie interessiert und fundierteres Wissen erfahren möchte, fühle sich herzlich eingeladen einmal die deutsche Seite für Aquarienfotografie http://forum.aquarienfotografie.net zu besuchen. Hier gibt´s wirklich viel zu lernen.


L.G. Ralph
IRG 236

This post has been edited 1 times, last edit by "Jeronimo" (Jun 2nd 2009, 11:19pm)


Dirk

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3

Tuesday, June 2nd 2009, 9:57pm

Mit dem Retroadapter bekommt man preisgünstig extreme Vergrößerungen hin (größer als 1:1), d.h. das Motiv ist größer auf dem Kamerachip als in Wirklichkeit. Das ist insbesondere interessant für Fotos von Eiern, Fischlarven, Tümpelfutter etc.

Für viele Motive, wie kleinere Fische von wenigen cm, ist das aber schon zu extrem, da muss man Zwischenringe, Nahlinsen oder gleich ein Makroobjektiv verwenden.

Weitere "Nachteile" des Retroadapters:
- extrem kleiner Tiefenschärfebereich bei den extremen Vergrößerungen, d.h. in der Regel Verwendung eines Statives / Fotoküvette
- Blende und Autofokus funktionieren nicht mehr, d.h. nichts für Anfänger

Edit: ich sehe gerade, das Ralph 1 min vorher in dem gleichen Sinne, aber viel ausführlicher als ich gepostet hat. ;)
Grüße,
Dirk

Rainbow

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Wednesday, June 3rd 2009, 8:28pm

Hallo

Zum Thema Licht gibts da bei Traumflieger auch was Interressante. Ich habe mir diese Lampen zugelegt. Da reicht dann sogar der interne Blitz bei einer DLSR und das Licht kommt von da wo mans braucht.
Zum Thema Linse muß ich meinen Vorredner beipflichten. Die beste Art hier zu guten Ergebnissen zu kommen sind die Macroobjektive. Wenn man sich da nicht die teueren Objektive der Kamerahersteller leisten will so kann man auch die von Tamron und Sigma empfehlen. Ich selbst Habe für die Aquarienfotos das 90er Tamron, sowie das 70er bzw. das 105er von Sigma getestet und alle drei machen hervorragende Aufnahmen ( siehe Bilder auf meiner Seite). Und mit dem 180er kann man dan schon die Zähne zeigen. Bei Offenblende beträgt der Schärfentifebereich nur wenige mm. Nach meinen Erfahrungen hat hier das Sigma einen leichten Vorteil gegenüber den Tamron, da man ab Blende 14 oder 16 schon eine sehr gute Tiefenschärfe erreicht. Beim Tamron war dies erst bei Blende 20 der Fall. Allerdings sind beide bei der Abbildungsleistung auf hohem Niveau, wobei das Tamron wetiger wirkt.

Gruß Micha

Tobi

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Monday, June 8th 2009, 1:55pm

Hallo zusammen,

ich nutze für Makro Aufnahmen eine Nahlinse: Und zwar die DCR-250 von Raynox. Die kostet bei Amazon zwischen 40-50 Euro und bringt schon etwas im Makrobereich. Kann natürlich nicht mit einem Makro-Objektiv mithalten, aber kostet auch deutlich weniger. Genau das richtige für mein Studenten Konto :P

Ein Beispiel Bild findet ihr z.b. hier. Das sind Eier bzw. Larven von Ch.ranunculus: http://www.welt-der-regenbogenfische.de/ranunculus5.jpg

LG
Tobi