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gerBa

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Thursday, July 30th 2009, 9:28am

Pflege und Zucht von Infusorien

Datum: 30.07.2009: Man hat mich darum gebeten meine ersten Erfahrungen mit der Pflege und Zucht von Lebendfutter im IRG - Regenbogenforum Nord zu veröffentlichen. Durch Herrn Michael Taxacher und einigen IRG - Mitgliedern bekam ich am Anfang wertvolle Tipps. Zusätzlich konnte ich weitere nützliche Tipps auf verschiedenen Internetseiten erhalten, die sich mit dieser Thematik intensiv auseinander setzen.Da das Tümpeln in verschiedenen Seen nicht mehr gerne gesehen wird und mit einem größeren Aufwand verbunden ist, zusätzlich kann man sich bei Fischbesatz im See Krankheiten ins Aquarium einschleppen, kam für mich von vorne rein nur eine Pflege und Züchtung von Lebendfutter in "künstlichen Behältnissen" in Frage.Ich werde Ihnen also von meinen ersten Efahrungen zur Pflege und Zucht von folgendem Lebendfutter berichten:



1. Infusorien



2. Daphnien


3. Artemia

1. Infusorienzucht

Da ich Melanotaenia praecox nachzüchten wollte startete ich zuerst mit dem Versuch Infusorien in größeren Mengen zu pflegen und zu züchten. Von Gilbert Maebe bekam ich ca. 1 l Infusorienansatz mit sehr hoher Infusoriendichte (die Dichte erkennt man an weißen Wolken im Wasser).

Da ich absoluter Anfänger war teilte ich den Infusorienansatz in drei Teilansätze und füllte jeweils zu einem Liter mit abgestandenem Leitungswasser (dGH.: 23°; KH.: 11°; pH: 7.8) auf. Zwei Gläser kamen auf die Fensterbank (Ost/Süd) ein Glas etwas neben der Fensterbank .

Ein Glas Infusorien auf der Fensterbank wurde einmalig mit 5 Haferflocken gefüttert. Die beiden anderen Infusoriengläser mit 7 %iger Büchsenmilch. Bei allen drei Infusoriengläser nahm die Infusoriendichte rapide ab.

Von diesen drei Gläsern nahm ich jeweils etwas Infusorienwasser ab und versuchte die Infusoriendichte mit Heu, Stroh und grünem Tee die Infusoriendichte wieder zu erhöhen (Standplatz weiterhin Fensterbank und neben der Fensterbank). Eine Verbesserung konnte ich nicht feststellen.

Ein Telefonat mit Michael Taxacher brachte dann die Wende. Er meinte, ich sollte die Gläser relativ dunkel stellen und direkte Sonnenbestrahlung vermeiden.

Zusätzlich überlegte ich mir dann, von den 1l Gläser auf 10l Aquarien zu wechseln. Also entnahm ich die übriggeblieben Mengen an Infusorienwasser (ca. 250 - 500ml) und füllte dieses Infusorienwasser in zwei 10l Aquarien. Augefüllt wurden beide Aquarien mit abgestandenem Leitungswasser und zur Hälfte mit destilliertem Wasser.

Die Infusorien wurden täglich mit ein paar Tropfen 4%iger Büchsenmilch gefüttert, anstatt mit der 7%igen. Das hat den Vorteil das sich weniger Sediment bildet und die Infusorien scheinen sich mit der 4%igen Büchsenmilch schneller zu vermehren.

Ich optimierte immer weiter und kam dann zu folgendem Ergebnis:

hohe Infusoriendichte: :)

geringe Infusoriendichte: :(

Maßnahme:

  • 1l Glas mit geringer Wasseroberfläche :(
  • 10l Becken mit großer Wasseroberfläche :)
  • Fensterplatz mit direkter Sonneneinstrahlung :(
  • > Wasserhärte (Leitungswasser) :(
  • < Wasserhärte (abgestandenes nicht zu hartes Wasser) :)
  • 7 - 10%ige Büchsenmilch :(
  • 4%ige Büchsenmilch (lieber etwas weniger füttern als überfüttern) :)
  • < Menge an Sediment (Absaugen falls zu hoch) :)
  • > Menge an Sediment (Geruchsbildung, Milchgärung) :(
  • Infusorienansätze füttern mit grünem Tee, Heu, Stroh und Haferflocken (muß evt. wiederholt werden) :(
  • 1 - 2 mal pro Woche 10% Wasserwechsel :)

Die Tests erstreckten sich über einen Zeitraum von drei Monaten bis ich in etwa eine hohe Infusoriendichte erreicht hatte. Man konnte nach einer gewissen Zeit am Geruch der Ansätze erkennen, ob man auf dem richtigen Weg war oder auch nicht. Was ich auf jeden Fall festgestellt habe, man muß eine gewisse Geduld mitbringen um am Ende ein positives Ergebnis zu erzielen. Das war natürlich das erste Mal, das ich Infusorien gepflegt und gezüchtet habe, ich denke die alten Hasen können über meine Zusammenstellung nur schmunzeln, bei denen läuft die Infusorienzucht aufgrund der Erfahrung vermutlich von ganz alleine und die können vermutlich unter allen möglichen Bedingungen und Ansätzen Infusorien pflegen und züchten. Es sind hier halt meine ersten Erfahrungen zur Pflege und Zucht.


MfG.


Gerd

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2

Thursday, July 30th 2009, 12:07pm

Hallo Gerd,

ich füttere meine Infusorien mit getrockneten Bananenschalen. Wenn die Infusoriendichte nachläßt, führe ich einen Neuansatz durch. Ich kippe einen Teil des Ansatzes in einen neuen Behälter ( ohne Schlamm vom alten Ansatz ) und fülle den Behälter mit abgestandenen Wasser auf. Dann wird noch ein Teil der getrockneten Bananenschale zugefügt. Das Wasser ist am anderen Tag ganz milchig und wenn es dann nach ein paar Tagen klar ist, haben wir in ausreichender Menge Infusorien.

Gruß Gert

gerBa

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Thursday, July 30th 2009, 11:08pm

Bio - Bananenschalen und wie groß ist die Menge?

Hallo Gert,

verwendest Du Bio-Bananenschalen oder die gespritzen Bananenschalen?
Wieviel gibst Du pro Liter Ansatz an getrockneter Bananenschale zu?
Wie kommt man eigentlich am Besten zu Infusorien, wenn man kein Infusorienwasser von einem anderen Aquarianer bekommt?
Wie beurteilts Du die Erkentnisse aus meinen Maßnahmen, bist Du konform oder siehst Du einige Erkenntnisse ganz anders?

Was auch von großem Interesse ist, ist dein Bericht zur flugunfähigen Essigfliege. Ich denke, dass das speziell für Blauaugen und Regenbogenfische ein sehr gutes Futter ist, da die Fliegen die sich entwickeln die Vitamine vom Futterbrei aufnehmen und an die Fische weitergeben. Man kann nachdem was ich gelesen habe, das ganze Jahr über die Essigfliege verfüttern. Auch handelt es sich bei der Fliege um Futter, was nicht zur Verfettung der Fische führt. Weißt Du bei wem man so einen Zuchtansatz bestellen kann?

Alles Gute

Gerd

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Wednesday, August 5th 2009, 9:47pm

Hallo Gerd,

ich verwende sowohl gespritzte und Bio Bananenschalen. Auf ca. 4 Liter gebe ich 1/3 der Bananenschale. Wenn die Infusoriendichte nachläßt kann man mit Milch nachfüttern. Aber nach einer bestimmten Zeit läßt auch nach der Fütterung mit Milch die Infusoriendichte nach. Jetzt ist der Zeitpunkt für einen Neuansatz gekommen. Ich habe drei Ansätze am laufen, welche ich abwechselnd neu ansetze. So habe ich immer wenigstens einen Ansatz der genügend Infusorien liefert. Meine Zuchtansätze stehen im Fischkeller ohne direkte Beleuchtung.

Zur Fütterung mit den von Dir aufgeführten Futtermitteln kann ich nichts sagen, da ich nur mit Bananenschalen und Milch füttere.

Meiner Meinung nach hast Du keine Fehler bei den Ansätzen gemacht, bei mir hat es auch eine geraume Zeit gedauert, bis die Ansätze zufriedenstellend gelaufen sind. Jeder mus die für ihn optimale Fütterung selbst herausfinden.

Ich habe meinen Ansatz von einem IRG Mitglied bekommen und pflege ihn schon ein paar Jahre mit Erfolg. Falls Du neinen Ansatz brauchst, laß es mich wissen.

Gruß Gert

gerBa

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5

Thursday, August 6th 2009, 6:40pm

Infusorien

Hallo Gert,

falls Du nach Solingen kommst, kannst Du mir bitte Infusorien mitbringen. In einem Internetbericht hatte ich gelesen, daß man keine gespritzten Bananen mehr nehmen könnte, weil sich durch die Giftstoffe nichts mehr im Wasser entwickelt. Ich werde auf jeden Fall in Kürze versuchen die M. trifaciata Coen River nachzuzüchten. Die Erweiterung meiner Zuchtanlage macht Fortschritte. Ich hoffe, daß ich das Weibchen + Männchen zusammen setzen kann. Im Moment sind sie noch getrennt. Einige Zuchtbecken werden umfunktioniert als Artenbecken, wo ich verschiedene Grundelarten pflege. Weißt Du, von wem ich Goldringelgrundeln bekommen kann?

Alles Gute

Gerd

My-Regenbogenfische

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6

Sunday, December 20th 2009, 12:22am

Hallo Gert,

ich züchte Regenbogenfische und Infusorien, Infusorienansätze gibt es von Hobby in Trockenform ( Tabletten ) zu meinen Erfahrungen kannst Du mal in meiner Home Page reinschauen.
www.My-Regenbogenfische.com

Gruß Manfred

7

Sunday, December 20th 2009, 2:35pm

Hallo Manfred,

eine interessante Variante um Infusorien zu züchten. Du hast eine Interessante Home Page.

Gruß Gert

Retti

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Friday, October 22nd 2010, 4:49pm

Fragen zu Infusorien

Hallo zusammen.

Für meine I.werneri Nachzucht bin ich jetzt auch stolzer Besitzer von Infusorien. (derzeit auf 2 Plastikschalen eine 5l eine 8l aufgeteilt).

Jetzt habe ich auch angefangen zu experimentieren und bin noch nicht so richtig glücklich. So richtig wollen die Infusorien nicht, wie ich will.
Daher ein paar Fragen:

1. Was heißt "nicht zu hartes Wasser" ? WIr haben hier Ausgangswasser KH/GH 7/15. ist das schon zu hart. Gilt: Je weicher desto besser?
2. Die Fütterung. Seit ich mal bei meinen ersten Versuche der Daphnien Zucht eine komplette Charge mit Dosenmilch gehimmelt habe, habe ich eine gewisse Aversion dagegen. Derzeit versuche ich gelöste Trockenhefe, Liquizell und das berühmte Eierkuchenmehl.
Letzteres ist aber eigentlich schon aus dem Rennen, weil zuviel Sediment entsteht und damit auch sehr viel unangenehmer Geruch.
Hat jemand Erfahrungen damit oder noch weitere Tipps?
3. Wie entnehme ich die Kleinstlebewesen dem Wasser? Die beschriebene Methode mit dem Jogurtbecher habe ich versucht, allerding mit suboptimalem Erfolg. Mit der bloßen Hand habe ich mehr Pantoffeltierchen einfangen können.
Muss für diese Apparatur eine bestimmte Infusoriendichte herrschen? Vielleicht gibts auch eine typische Sache, die man falsch machen kann!?
Gibt es noch weitere Methoden die Tierchen ihrer Bestimmung zu zuführen?
4. Wie ist der empfohlene Wasserwechsel zu machen, ohne dass ich die Hälfte des Infusoriums mit weg kippe? Also wirklich nur Wasser wechsel und nicht die Bewohner.

Vielen Dank schonmal und liebe Grüße

Carsten

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Retti

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9

Tuesday, October 26th 2010, 10:45am

Niemand einen Tip für mich ?

Es klapp noch immer nicht so recht. Liqiuzell ist natürlich auch nicht das richtige, Hefe funktioniert zwar, aber nicht wie gewünscht.
Die Tierchen überleben zwar, aber von Vermehrung kann nicht die Rede sein.
Werde es jetzt zwar auch mal mit Kaffesahne probieren, aber wie ich im Erfolgsfall ernte, weiß ich immernoch nicht.
Das mit engem Gefäss und Wattepfropfen habe ich auch schonmal getestet, auch nichts.
Auch hier erst bei bestimmter infusoriendichte? Wie macht Ihr das?

Brauche echt mal nen Tipp, oder bald Tipps und nen neuen Ansatz !

Rainbow

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10

Tuesday, October 26th 2010, 9:49pm

Ich mache die Ansätze immer in großen Gefäßen so ab 20 l. Am besten hats im 100er Becken funktioniert, bis Frau etwas zuviel Haferflocken draufgeworfen hat. Bei der Menge gehts dann am Besten in dem man einen ganzen Pott (250ml) ins Becken kippt. Übrigens kann man die Futtertiere bei mir sehr gut sehen.

Gerd

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11

Tuesday, October 26th 2010, 9:59pm

frag den alten Hasen, fängt mit L an

Hallo Carsten,

er hat mich auf die Erfolgsspur gebracht. Bei mir funktioniert es seitdem ich seine Regeln in etwa befolge. Die EKMI riechen im Vergleich zu den BMI neutral. Ich mußte nämlich von den BMI weg, meine drei Frauen machten einen Aufstand, als sie feststellten woher der faulige Geruch im Wohnzimmer kam, wenn ich die Deckel abgehoben habe, also bin ich auf EKMI umgestiegen, seitdem ist Ruhe. ;)

Viele Grüsse

Gerd

12

Wednesday, October 27th 2010, 6:15am

Hallo Gerd,
zu deinem Beitrag habe ich noch einige Fragen.
Ist der alte Hase L Meister Lampe?
BMI, was hat deine drei Frauen zum Aufstand gebracht?
EKMI, was hat deine drei Frauen bewegt den Aufstand niederzulegen?
Welche Regeln haben dich auf die Erfolgsspur gebracht?
Gruß
Hans Herbert

Retti

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13

Wednesday, October 27th 2010, 6:52am

Jetzt rappelts aber im Karton, ist ja doch ncoh jemand hier.

Ich glaube ich kann zur Klärung beitragen.
EKMI=Eierkuchenmehlinfusorien
BMI= Body Mass Index (vielleicht auch Büchsenmilchinfusorien)
Mit dem alten Hasen L ist ein gemeinsamer Bekannter gemeint.

Seine Regeln kenne ich allerdings auch noch nicht bis ins Detail.

Ich habe ja mit EKMZ angefangen und gerade hier fand ich den Geruch unangenehm streng (schon als ich sie von H.L. bekommen habe) und ich hatte viel Sedimentbildung.
Der ganze Keller hat gestunken. Und da kommt auch schon die nöchste Frage, darf ich die Infusorien luftdicht verschließen?
Jetzt habe ich mal einen Ansatz mit Milch angesetzt (H-Milch müsste doch wohl auch gehen, oder ist in der Büchsenmilch eine spezielle Zutat?) und einen zweiten mit Trockenmilch
(wenn die für Hunde und Katzen funktioniert sollte Humantrockenmilch auch klappen).

Ich werden den Hasen aber heute mal anrufen, Bericht folgt.

Danke an alle

Carsten

(obwohl ein thread für mich alleine auch seinen Reiz hatte :))

Rainbow

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14

Wednesday, October 27th 2010, 9:41am

oder ist in der Büchsenmilch eine spezielle Zutat?


Da ist Zucker drinnen. Infusorien ernähren sich von Bakterien und die wiederum von Kohlehydraten bzw. Zucker. Das was stinkt ist das enthaltene Eiweiß der Milch.
Hab mir meine Methode bei Walter Servatius abgeschaut. Der hat ein altes 60er Becken in dem er seinen Ansatz zieht und füttert. Wenn man genau hinschaut kann man die Tierchen sogar sehen. Leider ist mir seine Kultur beim Kellerumzug kaputt gegangen.
Das Zeug von Hobby füttere ich nicht mehr. Da entstehen immer Planarien und das find ich nicht so toll.

Gerd

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15

Wednesday, October 27th 2010, 2:30pm

Erklärungen

Hallo,

L = Helmut Launsbach altes IRG-Mitglied.

BMI = Büchsenmilchinfusorien (mit 4%ige Büchsenmilch)

EKMI=Eierkuchenmehlinfusorien

Bedingungen die bei mir funktionieren:

1.) Jeden Tag bzw spätestens jeden zweiten Tag, auch wenn nicht die Fische mit den Infusorien gefüttert werden, einen Teil des Infosorienwasser wegschütten bzw. Garnelen geben.

2.) Umrühen etwas EKM auf die Wasseroberfläche geben und mit abgestandendem Wasser auffüllen, wichtig ist hier die gleiche Wassertemp. wie im Infusorienglas.

3.) Nicht in die Sonne stellen und auch nicht zu kalt, RT ok!

4.) Nach einer gewissen Zeit ein Glas mit Infusorienwasser entleeren (wenn es anfängt stark zu stinken) und mit dem anderen Infusorienglas zur Hälfte wieder befüllen danach weiter nach Punkt 2.)

Dadurch, dass Du immer wieder abgestandendes neues Wasser zugibst, hält sich die Geruchsbelästigung in Grenzen, auch der Schmodder wird immer wieder zur Hälfte reduziert. Seitdem ich das so mache funktioniert es bei mir hervorragend.

Es ist seltsamerweise noch nie durch stinkendes Infusorienwasser ein Fisch gestorben, die Kleinen mögen das anscheinend.

Hans-Herbert bis Du damit zufrieden, bzw. dacor? ;)

Gerd

16

Wednesday, October 27th 2010, 3:26pm

Moin Gerd,
nun bin ich zufrieden, es sollen ja alle verstehen.
Ich kann ja auch auf eine 40jährige Infusorienlaufbahn zurückblicken, mit guten und schlechten Erfolgen.
Bis vor einem Jahr hatte ich die Eimer unter meinem Aquarienregal in der Garage stehen, da konnte es auch mal ein bisschen riechen bzw. da hat sich keiner beschwert.
Heute sieht es aber anders aus, die Anlage ist in der Wohnung und ich kann keine großen Eimer aufstellen. Deshalb habe ich auf 1 L Blumenvasen umgestellt die im Bücherregal stehen, garniert mit einer Plastikblume.
Gefüttert werden die Infusorien mit Kondensmilch, der Ertrag ist nicht so groß.
Gruß
Hans Herbert

Gerd

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17

Wednesday, October 27th 2010, 7:06pm

Infusorienzucht

Hallo Hans-Herbert,

du solltest es wirklich einmal mit dem alten Eierkuchenmehl ausprobieren, wenn Du mit Kondensmilch fütterst stinkt es gewaltig und ist auch komplizierter zumindest für mich. Aber bei deiner Erfahrung, hast Du vermutlich nicht so die Probleme, wie ich sie hatte.

Es ist wahrscheinlich, dass ich voraussichtlich zwischen Weihnachten und Neujahr zu Andreas fahre, eigentlich, wenn Du nichtst dagegen hast, wollte ich auch bei Dir vorbeischauen, dann könnte ich Dir Eierkuchenmehlinfusorienansätze mitbringen + Eierkuchenmehl.

Viele Grüsse

Gerd

Retti

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18

Thursday, October 28th 2010, 7:50am

Danke für den regen Austausch. Ich meine herausgelesen zu haben, weil ihr von EKMI und BMI redet, dass sich je nach Futter unterschiedliche Tierchen vermehren.
Da ich jetzt schon einiges an Experimenten gamacht habe, versuche ich es jetzt mit Kontinuität und EKM, da meine Infusorien von Helmut und mit Eierkuchenmehl gefüttert würden, mache ich das jetzt mal so.
Was ich noch gerne wissen würde ist, ob ich die Infusorien unbedingt offen stehen müssen. Ich teile mir den Hobbyraum mit meiner Frau (Waschküche ;) )
und ich möchte echt nicht, dass unsere Klamotten nach Infusorien riechen.

Da ist Zucker drinnen. Infusorien ernähren sich von Bakterien und die wiederum von Kohlehydraten bzw. Zucker. Das was stinkt ist das enthaltene Eiweiß der Milch.
Warum kann ich dann die Infusorien nicht mit Zucker füttern ? Hat das schonmal jemand probiert ?

P.S.:Helmut habe ich gestern nicht erreicht, hatte nur seine Freundin dran.

LG
Carsten

Rainbow

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19

Thursday, October 28th 2010, 9:21am

Warum kann ich dann die Infusorien nicht mit Zucker füttern ? Hat das schonmal jemand probiert ?


Hab ich doch oben geschrieben. Der Ansatz den ich von Walter hatte wurde nur mit Haferflocken gefüttert und die bestehen zu einem Großteil aus Kohlehydraten. Die Tierchen sind allerdings etwas größer als die aus den Bananenschalenansätzen. Aber sie reichen auch für die Erstversorgung der Kleinen. Man braucht im übrigen sehr wenig Futter bei dieser Art und Geruch gabs bei 60-100l Wasservolumen nie, zumindest wenn man alles richtig macht :D

Gruß Micha

Retti

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Thursday, October 28th 2010, 2:03pm

zumindest wenn man alles richtig macht :D
Ich hoffe, bei mir klappt es auch bald und ich kann auch so breit grinsen.
Vielen Dank an alle für die hilfreichen Beiträge.
Ich meine herausgelesen zu haben, weil ihr von EKMI und BMI redet, dass sich je nach Futter unterschiedliche Tierchen vermehren.
Kann mir jemand diese Annahme noch bestätigen?


Ich halte euch über meinen Erfolg auf dem Laufenden.


Grüße

Carsten