Die wissenschaftlichen lateinischen Namen sind notwendig, da sie eindeutig sind. Viele (deutsche) Handels- oder Phantasienamen sind mehrdeutig.
Der Name besteht aus dem
Gattungsnamen (großgeschrieben) gefolgt vom
Artnamen (kleingeschrieben). Das ist so ähnlich wie im bayerischen der Maier Sepp

(also der "Nachname" zuerst und dann der "Vorname") Der lateinische Name wird normalerweise
kursiv geschrieben (aber darauf können wir im Forum auch verzichten) Gattungsnamen sind z.B. Melanotaenia, Glossolepis, Chilatherina, Pseudomugil etc.
Da sich die Namen ändern können (aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse wird z.B. eine Art in eine neue "Schublade" gesteckt und bekommt einen anderen Gattungs- oder Artnamen), ist es wichtig, falls eindeutig bekannt und eindeutig belegbar, den
Fundort mit anzugeben! Ausserdem gibt es ja gerade bei Regenbogenfischen je nach Fundort unterschiedliche Farbvarianten. (Wenn man die Fische aus dem kommerziellen Handel erworben hat, fehlt die Fundortangabe generell, und es wäre falsch durch "raten" einen möglichen Fundort hinzuzufügen.)
Beispiel:
Chilatherina fasciata "Faowi Village"
Gattung / Art / Fundort
Manchmal werden noch Zusätze als Abkürzung verwendet:
Chilatherina cf. fasciata
cf. = lateinisch: confer (vergleiche),
oder alternativ manchmal auch
Chilatherina spec. aff. fasciata
spec. aff. = lateinisch: species (Art) affinis (angrenzend, benachbart)
wenn der Fisch so ähnlich aussieht, wie die Art fasciata, es aber nicht ganz sicher ist.
Chilatherina sp. oder
Chilatherina spec.
sp. oder spec. = lateinisch: species (Art)
wenn das eine vermutlich neue, noch unbeschriebene Art ist, die anders aussieht als die schon beschriebenen Arten, die aber mit ziemlicher Sicherheit auch zur Gattung Chilatherina gehört.