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Kathrin

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1

Wednesday, March 16th 2011, 8:47am

Verpilzung der Eier

Hallo,

Wir versuchen uns seit einiger Zeit mit der Züchtung. Leider haben wir immer wieder das Problem, dass ca. 80-90 % der Eier verpilzen.
Beim letzten Ansatz hatten wir von ca. 200 Eiern am Ende 17 Fische. Beim Absammeln der Eier benutzen wir extra Gummihandschuhe, aber das scheint nichts zu nützen.
Dem Wasser vom Aufzuchtbecken, in welches wir die Eier geben, haben wir auch Seemandelbaumblätterkonzentrat zugesetzt.
Vielleicht hat jemand einen Tipp, wie man die Verpilzung wenigstens reduzieren kann ??
Vielen Dank im voraus.

2

Wednesday, March 16th 2011, 10:13am

Hallo,
gehe ich recht in der Annahme, dass es um den Ansatz von Regenbogenfischen geht?
Bei der Menge von Eiern, würde ich nicht absammeln, sondern das Substrat nach 8-10 Tagen ins Aufzuchtbecken geben.
Gruß
Hans Herbert

Gerd

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3

Wednesday, March 16th 2011, 10:55pm

von Art zu Art unterschiedlich

Hallo Kathrin,

die gleichen Probleme habe ich auch, aber es kommt nicht immer vor, es ist von Regenbogenfischart zu Regenbogenfischart unterschiedlich.

Beispiel 1.) : Glossolepis incisus, Melanotaenia praecox schlüpfen ca. 60 - 80 %.

Beispiel 2.): Melanotaenia gracilis, Pseudomugil invantsoffi Kopi River schlüpfen ca. 1 - 2 %

Beispiel 3.) Die schönen Pseudomugil signifer von Hans-Herbert schlüpfen 0 %.

Ich habe mit einigen Züchtern, die schon mehr Erfahrung haben als ich gesprochen, das Ergebnis ist noch nicht ganz eindeutig, ich vermute, dass die Schlupfrate abhänig ist einmal:

1.) von den angesetzten Regenbogenfischen

2.) pH - Wert

3.) Wasserhärte

Wie dem auch sei, ich arbeite dran, man verstaubtes pH-Wertmessgerät und Leitwertmessgerät werde ich vermutlich aktivieren müssen um der Ursache auf den Grund zu gehen. Verschneidung mit Osmosewasser oder Regenwasser über Aktivkohle gefiltert möglich. Wir werden sehen. ;)

Viele Grüsse

Gerd

Dirk

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4

Thursday, March 17th 2011, 6:33am

Moin,

wenn viele Eier verpilzen, weiss man dann wenigstens, ob sie sowieso unbefruchtet waren oder ob sie später abgestorben sind? (Ich nehme mal an, das Eier nur verpilzen, wenn sie nicht in Ordnung sind? - Oder verpilzen auch gesunde Eier, die dann durch den Pilz selbst absterben?)
Grüße,
Dirk

5

Thursday, March 17th 2011, 4:35pm

Moin ,
das selbe Problem hatte ich mal mit Eiern von Reisfischen , hatte sie in Wasser nach Anweisung des Züchters , sehr weich .... fast Alle verpilzten . Habe parallel dazu einige Eier in hartes ( PH 7 , KH 14 , GH 17 ) Wasser getan .... diese schlüpften Alle . Beim zweiten Versuch Alle in hartes Wasser .... alle geschlüpft . Ich weiss natürlich nicht ob das auf Regenbogen übertragbar ist . Nur ein Gedankenanstoss ?!
Grüße , Jürgen

Kathrin

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6

Friday, March 18th 2011, 8:35am

Hallo,

vielen Dank erst mal für Eure Antworten. Also ein kleiner Trost ist, dass es nicht nur uns so geht.
Übrigens waren die letzten Zuchtversuche mit Sexlineatas (die mit dem roten Mund), wie gesagt von über 200 Eiern 17 Fische, na besser als garkeine.
Unsere Wasserwerte liegen in etwa bei 4-5°KH, 17-18 GH, PH um die 6,8.
Ob auch gesunde befruchtete Eier verpilzen, kann ich leider auch nicht sagen, da in diesem frühen Stadium noch nichts erkennbar ist.
Allerdings wenn man davon ausgeht, das man angeblich nicht befruchtete Eier zerdrücken kann, dann waren die Eier wohl doch befruchtet.
Beim Absammeln fühlten sich die Eier ziemlich hart an.

Viele Grüße
Kathrin

Rainbow

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7

Friday, March 18th 2011, 5:28pm

Oftmals liegt das auch an der Knditionierung der Weibchen. Bei den meist als einfach geltenden Regenbogenfischarten bringt ein Ansatz immer den gewünschten Erfolg, sprich meist sind es sowieso zu viel Junge. Bei einigen Arten sollte man jedoch die Weibchen mindestens eine Woche vorher extra setzen und kräftig füttern. Besonders auffällig war das bei mir mit Ch.campsi, Ch. sentaniensis, Gl. maculosus, Melanotaenia sexlineata und Rhadinocentrus ornatus. Sicher gibts da noch mehr Arten, aber das waren die die von mir gepflegt Arten bei denen das auffiel. Die Eier hatten meist kein oder ein zu kleines Dotter.

Mako

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8

Friday, November 18th 2011, 7:05pm

Ich hatte bis vor kurzem exakt das gleiche Problem. Ich habe erst seit Juni 2011 überhaupt ein Aquarium und züchte erst seit 6 Wochen. In der Zeit, v.a. den ersten 7 Tagen, habe ich nahezu alle Eier verloren durch Schimmel. Dann bekam ich den einfachen Tipp, nebst Seemandelbaumblatt ins Becken, einen Ausströmerstein direkt unter dem Javamoos zu platzieren, worauf ich die Eier immer ablege, wenn ich sie abgesammelt habe. Mittlerweile sind es 6 Jungfische, von bisher insgesamt ca. 25 Eiern. Davor kam kein einziger durch. Vielleicht einfach mal ausprobieren, man braucht die schwächste Luftheberpumpe und einen kleinen Sprudelstein und wenn die Jungtiere geschlüpft sind, dann stellt man den etwas herunter. Bisher keine Ausfälle auf Seiten der Jungfische zu beklagen. :thumbup:

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