
Hallo,
mir gefallen die Telmatherina ladigesi ausgesprochen gut, doch leider hatte ich mit ihnen keinen Erfolg. Ich hatte vor 1 1/2 Jahren 10 Stück im Aqaristikhandel gekauft. Es ist mir doch tatsächlich so ergangen, dass ich nicht wusste, was ich mir dort eingefangen hatte. Ich hatte die lateinischen Bezeichnungen nicht mehr im Kopf, sah diese Fische und hielt sie für Pseudomugil furcatus. Ich fragte nach und die Verkauferin meinte, es seien kleine Regenbogenfische, die man auch gut in weichem Wasser halten könnte. Ich nahm sie mit und setzte sie in mein 300l-Becken, das damals mit Perusalmlern, Melanotaenia praecox, Rotkopfsalmlern und Panzerwelsen besetzt war (Perusalmler verjagen die Praecox immer wieder aus dem freien Schwimmbereich).
Die Telmatherina ladigesi gingen mir bis auf drei Stück in den ersten Wochen ein. Möglicherweise lag das an dem niedrigen pH-Wert (6,8-7) oder dem weichen Wasser (GH 3). Mittlerweile kommt das Wasser mit einem höheren pH aus der Leitung (7,4) und die GH liegt zwischen 7 und 8.
Ich hatte auch den Eindruck, dass die übrigen drei (zwei Weibchen und ein Männchen habe ich noch) in Zeiten, in denen ich (wegen Jungfischen in einem anderen Becken) häufig Artemia gefüttert habe, besser ausgesehen haben.
Ich würde diese Fische sehr gerne wieder halten, aber zuerst möchte ich doch Bedingungen schaffen können, die ihnen zusagen. Welche Wasserwerte müsste ich in meinem Becken denn erzielen, damit sowohl meine Melanotaenia praecox als auch Pseudomugil furcatus und die Telmaterina ladigesi damit zurecht kämen? Oder ist dies eine schlechte Kombination.
Über weitere Erfahrungsberichte würde ich mich sehr freuen.