Hallo,
es hat mit hoher Wahrscheinlichkeit mit der Temperatur zu tun. Bei mir waren es mal bei M. parva 350 Weibchen und nur 50 Männchen, bei einer Temperatur von 23°C. Generell bin ich dazu übergegangen die Fische kühler zu halten das Jahr über( schwankend so zwischen 21°-24°, manchmal auch kurzzeitig noch weniger nach dem Wasserwechsel). Setze ich die Fische zur Zucht an, wird die Temperatur auf 26°-29° C erhöht, was den Fischen gut bekommt und das Geschlechterverhältnis ist auch in Ordnung. Die Jungfische werden die ersten 8 Wochen auch bei solchen Temperaturen gehalten, was sie bei 6-8 maliger Fütterung am Tag mit sehr gutem Wachstum quittieren. Danach wird die Temperatur langsam auf Hälterungsniveau abgesenkt. Bei so intensiver Fütterung der Jungfische wird jeden Tag 50% des Wassers gewechselt, denn die beste Fütterung nutzt nicht's, wenn die Jungen in ihren eigenen Ausscheidungen schwimmen.
Zum Schluss noch die Anmerkung, das ich seit 3 Jahren keine Regenbogenfische mehr züchte, da mir die ständigen Absatzprobleme und das ewige Feilschen mit den Händlern um jeden Cent, die Lust genommen haben. Da nützt es auch nicht's, das es sich um top aufgezogene Fische handelte, die so eigentlich im Zoohandel nicht zu bekommen waren. Qualität ist nicht gefragt, weil man die selben Fische jederzeit billiger woanders bekommt, egal in welchem Zustand.
Gruß Holger