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gunnar.loibl

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1

Friday, December 30th 2011, 2:21pm

M. sexlineata "Kiunga" - Weibchenüberhang

Hallo, vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen oder hat eine Erklärung:

Aus einem 3,3-Zuchtansatz M. sexlineata "Kiunga" vor ca. einem Jahr habe ich einen massiven Weibchenüberhang erhalten. Das Verhältnis beträgt ca. 4:1, nach Abgabe einiger Paare / Trios an IRG-Mitglieder habe ich jetzt noch 15 Weibchen und 1 Männchen (plus die 6 Ausgangstiere).

Ich kenne ähnliche Phänomene bei Zwergcichliden, wo das Geschlecht der Nachzuchten oftmals abhängig ist von Wassertemperatur und / oder Säuregehalt.

Mein Wasser (Leitungswasser ohne jede Aufbereitung) hat ca. folgende Werte: ph: 7,5; GH: 11°dH, KH: 4 bis 5°dH, leicht (!!) schwankend je nach Einspeisung aus verschiedenen städtischen Brunnen.

PS: Wer Weibchen benötigt, kann sich gerne melden...

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Rainbow

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2

Thursday, January 5th 2012, 10:10am

Hallo Gunnar
Ich habe ähnliches bei Glossolepis ramuensis und Glossolepis maculosus erlebt. Ich denke das das an der Temperatur liegt, denn beide male war das Wasser mit 21°C recht kühl. Bei Temperaturen von 25-26° C dagegen ist das Verhältnis ausgeglichen. Auch bei importierten Eiern die zu kühl geworden sind schlüpften nur Weibchen. Da nur etwa 45% geschlüpft sind, könnte es sich beim Rest um die Männchen gehandelt haben.
Gruß Micha

Gerd

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3

Thursday, January 5th 2012, 2:08pm

Weibchenüberhang

Hallo Gunnar,

was Micha schreibt kann sein, da ich bei mir die Wassertemperatur auf 25°C eingestellt habe, ist mir das noch nicht aufgefallen. Als ich die Wassertemperatur auf 22 °C hatte, verpilzten auf jeden Fall mehr Eier. Was mir jetzt passiert, dass ca. 70 - 80 % meiner Melanotaenia trifasciata Blyth River Flossenschäden hatten, es kann sein, dass es sich hier um ein Inzuchtproblem handelt, aber vielleicht muß man Regenbogenfische die nur einmal importiert wurden mit Vitaminzugaben in den ersten Wochen füttern, damit so etwas nicht auftritt. Vielleicht liegt es auch durch die intensive Fütterung an die schlechtere Wasserqualität, auch wenn man zweimal pro Woche Wasser wechselt. Hat hier einer ähnliche Erfahrungen gemacht?

HOWI

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4

Thursday, January 5th 2012, 6:26pm

Hallo,

es hat mit hoher Wahrscheinlichkeit mit der Temperatur zu tun. Bei mir waren es mal bei M. parva 350 Weibchen und nur 50 Männchen, bei einer Temperatur von 23°C. Generell bin ich dazu übergegangen die Fische kühler zu halten das Jahr über( schwankend so zwischen 21°-24°, manchmal auch kurzzeitig noch weniger nach dem Wasserwechsel). Setze ich die Fische zur Zucht an, wird die Temperatur auf 26°-29° C erhöht, was den Fischen gut bekommt und das Geschlechterverhältnis ist auch in Ordnung. Die Jungfische werden die ersten 8 Wochen auch bei solchen Temperaturen gehalten, was sie bei 6-8 maliger Fütterung am Tag mit sehr gutem Wachstum quittieren. Danach wird die Temperatur langsam auf Hälterungsniveau abgesenkt. Bei so intensiver Fütterung der Jungfische wird jeden Tag 50% des Wassers gewechselt, denn die beste Fütterung nutzt nicht's, wenn die Jungen in ihren eigenen Ausscheidungen schwimmen.
Zum Schluss noch die Anmerkung, das ich seit 3 Jahren keine Regenbogenfische mehr züchte, da mir die ständigen Absatzprobleme und das ewige Feilschen mit den Händlern um jeden Cent, die Lust genommen haben. Da nützt es auch nicht's, das es sich um top aufgezogene Fische handelte, die so eigentlich im Zoohandel nicht zu bekommen waren. Qualität ist nicht gefragt, weil man die selben Fische jederzeit billiger woanders bekommt, egal in welchem Zustand.

Gruß Holger

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Dirk

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5

Friday, January 6th 2012, 1:48pm

Moin Gerd,

Was mir jetzt passiert, dass ca. 70 - 80 % meiner Melanotaenia trifasciata Blyth River Flossenschäden hatten, es kann sein, dass es sich hier um ein Inzuchtproblem handelt, aber vielleicht muß man Regenbogenfische die nur einmal importiert wurden mit Vitaminzugaben in den ersten Wochen füttern, damit so etwas nicht auftritt. Vielleicht liegt es auch durch die intensive Fütterung an die schlechtere Wasserqualität, auch wenn man zweimal pro Woche Wasser wechselt. Hat hier einer ähnliche Erfahrungen gemacht?

ich habe zwar ähnliche Erfahrungen noch nicht gemacht und ich weiss nicht ob es bei Dir zutrifft, aber ich meine Johannes hat diesbezüglich mal was erzählt von Flossenschäden durch altes Jungfischkunstfutter (die ungesättigten Fettsäuren oxidieren zu gesättigten...)?
Grüße,
Dirk

Rainbow

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6

Friday, January 6th 2012, 4:39pm

Ja, das is richtig Dirk. Vor allem die Futtersorten mit hochwertigen Proteinen oxydieren sehr schnell bei Temperaturen um 25° C. Solches Aufzuchtfutter gehört in den Kühlschrank.

Gerd

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7

Friday, January 6th 2012, 7:47pm

Ungesättigte Fettsäuren Abbauprodukte

Hallo Dirk,

diesbezüglich hatte ich mit Johannes gesprochen, mein Futter wird mit Sicherheit nicht alt, dafür habe ich zuviele Jungfische. Das ist richtig, entweder Kühlschrank oder Gefrierschrank, da ich eine große Gefriertruhe habe, gibt es bei mir dieses Problem nicht, vielleicht sind sie einfach am Ende, nach Aussage von Gilbert hatte er ähnliche Probleme, er sagte mir auch das sie nur einmal importiert wurden und das in geringer Stückzahl. Vielleicht muß ich das Wasser auch häufiger wechseln, vermutlich täglich, bis jetzt hatte es immer 2 - 3 x die Woche ausgereicht.