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KlausW

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Wednesday, June 3rd 2009, 11:29pm

Mogurnda sp. "Fruata" Laich an der Scheibe!

Habe vor ca. 1 Jahr von einen netten Kollegen aus der IRG ein Paar dieser wunderschönen Tiere bekommen.
Sie sind seit diesem Zeitpunkt in einem 160L Becken meiner Tochter mit einigen Antennenwelsen und Guppies untergebracht.
Während sich die Guppies rege vermehren, war bei den Fruatas bis vor einigen Tagen nichts zu sehen.
Das Weibchen wurde zwar öfters auf einem flachen Stein in der rechten, hintersten Ecke des Beckens beobachtet, aber nie war ein Gelege zu sehen.
Nun, beim letzten Wasserwechsel, der eigentlich regelmäßig alle 2 Wochen durchgeführt wird, waren die Mogurndas auffällig Dunkel in ihrer Färbung.
Das sonst leuchtende Blau ist einer dunklen, fast schwarzen Färbung, vorwiegend im Kopfbereich gewichen.
Nach einer näheren Begutachtung des Männchens habe ich dann das Gelege an der Rückwand klebend entdeckt.
Das Männchen stand mit den Flossen fächernd und bewachend vor dem Gelege.
Er bewegt sich sehr selten, eigentlich nur zur Fütterung, von seinem Gelege fort und scheint somit eine sehr intensive Brutpflege zu betreiben.
Das Weibchen ist hierbei nicht beteidigt, sie versteckt sich in der gegenüberliegenden Ecke im Javafarn .
Dieser Verhalten erinnert mich sehr an die auch intensive Brutpflege meiner Antennenwelse.
Nun aber meine Fragen:
Ist dieses Verhalten schon von anderen beobachtet worden?
Ist die auffällige Verfärbung der Fische normal?
Sollte ich trotzdem weiter regelmäßig Wasserwechsel durchführen?
Ist Leichräuberei bei Mogurnda schon beobachtet worden?
Bei den Welsen überführe ich Vater und Gelege(in Leichröhre) immer in ein separates Becken, was hier aber ohne teilweise Zerstörung des Geleges nicht möglich sein wird.

Bilder folgen! Müssen erst noch geschrumpft werden!


Gruß Klaus

2

Thursday, June 4th 2009, 8:53am

hallo Klaus

Das Problem ist eigentlich immer das gleiche mit diesen Grundeln, ob tateurndina, mogurnda oder rhinogobius. Soll man die Eier rausnehmen und eine Verpilzung riskieren oder sie mit dem Männchen lassen und davon aussgehen, das sie gefressen werden können? Ich habe zwar keine Mogurnda sp.Fruata sondern Mogurnda sp Aru, aber was ich bei dem Zuchter von dem ich sie habe, sah, war ein Schwarm frischgeschlüpfter Jungtiere um das Mannchen schwimmend. Er ließ die Eier also mit dem Elterntier und sog erst dann, die Jungtiere später auf. Für den ersten Versuch würde ich es also genauso tun. Wenn du eine Moglichkeit hast, dein Weibchen für ein Paar tage, in ein anderes Becken umzusetzen, wäre es besser, da das Männchen ihr gegenüber nun ziemlich agressiv sein wird.
GrüBe aus Frankreich
Arsène
IRG N° 181
http://arsene-romain.blog4ever.com/blog/

This post has been edited 1 times, last edit by "apisto57" (Jun 5th 2009, 8:48pm)


3

Friday, June 5th 2009, 5:49pm

Aufzucht von M. Fruata

Ich halte und ziehe die Fische seit mehreren Jahren. Die Dunkelfärbung tritt nicht immer auf, habe ich aber auch schon beobachtet und zwar auch bei halbwüchsigen Tieren. Verpilzen der Eier habe ich noch nicht beobachtet. Die scheinen ziemlich robust zu sein, denn manchmal habe ich Wasser gewechselt und hinterher festgestellt, das unter einer Steinplatte ein Gelege war. Da man die Jungfische eines ganzen Geleges kaum absetzen kann - leider gibt es nicht so viele Liebhaber dieser schönen und interessanten Fische- habe ich beim letzten mal die Jungen im Becken mit mehreren Alttieren belassen und nach einem Jahr habe ich noch 10 Jungtiere, gerade genug für den Bestand. Bis auf ein Paar habe ich die Alttiere inzwischen abgegeben. Wenn man mehrere Tiere im Becken hat, gibt es nach meinen Beobachtungen auch keine Aggressionen untereinander. Ich habe nach der Eiablage auch nie das Weibchen entfernt. Das Männchen interessiert sich wirklich nur für das Gelege

KlausW

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4

Friday, June 5th 2009, 11:30pm

Erst einmal Danke für eure Tipps und schnellen Antwoten. Zeigt aber, das es doch einiges Interesse auch an Grundeln in diesem Forum gibt.
Ist meiner Meinung nach aber auch kein Wunder, bei dieser Farbenpracht und ihren interessanten Sozialverhalten.
Aber nun weiter mit dem Gelege an der Scheibe, es war gestern abend verschwunden !
Mit anderen Worten die Rückwand war wieder wie vorher, also nur ein wenig veralgt.
Aber im Schutz des HMF-Filters schwammen sie dann. Ich habe bei 30 aufgehört zu zählen und beschlossen alles im Becken so, auch die Larven, zu belassen.
Zumal die Eltern bis jetzt keinerlei Gelüste zeigten ihren Nachwuchs zu verspeisen. Konnte sogar beobachten, wie die Kleinen um das Maul der Mutter herumschwammen ohne das etwas passierte. Das Männchen scheint nach dem Schlüpfen auch nicht mehr so angespannt zu sein und verjagt das Weibchen nicht mehr von der Brut. Das Gelege muss also schon einige Tage unbeobachtet im Becken gewesen sein.
Bleibt bei mir jetzt noch die Frage an euch: Wie geht es jetzt weiter mit füttern?
Im Augenblick werden sie sich ja noch aus dem Dottersack ernähren.
Ab wann sollte man mit Infusoren zufüttern (ca. 2-3 Tagen?) und ab wann ist die Inbetriebnahme meines Artemiabrüters angesagt?

Nun aber die versprochenen Fotos. Sind nicht nicht von bester Qualität, aber das Wichtige ist gut zu erkennen.



Bis Bald, Klaus